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Gutes Benehmen gefragt

Nachbars Katze, Hund im Park: Tiere machen viel Freude, können aber auch Probleme schaffen. Während natürlich auch Katzenbesitzer darauf achten müssen, dass ihr Tier nicht nachts mit „Katzenmusik“ die Nachbarn aufweckt, gibt es die meisten Konflikte rund um den Hund: Die Debatten um Hundekot auf den Straßen und in Parks reißen nicht ab, und Beißunfälle sorgen immer wieder für besonders emotionale Diskussionen.

Verantwortungsbewusste Hundehaltung bedeutet unter anderem, dass man lernt, seinen Hund zu verstehen, seine „Sprache“ zu lernen und ihn entsprechend zu erziehen. Der Hund ist ein Rudeltier und nur dann glücklich und zufrieden, wenn man ihm seinen Platz im Rudel zuweist (und das sollte nicht der des Rudelführers sein!). Das alles lernt der Hundebesitzer in Hundeschulen und bei professionellen Hundetrainern - hier wird nicht nur der Hund ausgebildet, sondern vor allem Frauchen und Herrchen. Besonders wichtig ist auch der Besuch einer Welpenspielgruppe mit seinem neuen Hausgenossen, da in dieser sog. Sozialisierungsphase der Kontakt mit Artgenossen entscheidend ist für den späteren Umgang mit anderen Hunden.

Hundeschule: Hundeschulen gibt es wie Sand am Meer. Wie findet man aber als frischgebackener Hundebesitzer die richtige Hundeschule und den guten Trainer? Eine erste Orientierungshilfe bietet das Internet. Seriöse Hundeschulen und Trainer haben eine Website, auf der sie sich, ihre Ausbildung, Erfahrung und ihren Trainingsstil vorstellen. Ihre Ausbildungsmethode basiert auf positiver Motivation und Belohnung und wird individuell den Erfordernissen des Hundes und seines Besitzers angepasst. Strafe, Drill und Dominanz haben heutzutage in der Hunderziehung absolut nichts mehr verloren. Letztlich ist es eine Frage des Vertrauens, für welche Schule bzw. für welchen Trainer man sich entscheidet. Freut sich der Hund auf das Training und arbeitet er freudig mit? Fühlt sich der Hundebesitzer wohl und gut betreut? Wenn das alles zutrifft, hat man die Hundeschule oder den Trainer seines Vertrauens gefunden.

Eine Entscheidungshilfe zur Auswahl einer geeigneten Hundeschule finden Sie in der nachfolgenden Checkliste. Hände weg von Schulen und Trainer, die auf die in der Checkliste angeführten Punkte keine Auskunft geben (wollen oder können)!

Checkliste zur Auswahl einer Hundeschule

- Welpen sollen mit Brustgeschirr geführt werden, ältere Hunde maximal mit breiten Halsbändern. Es sind keine Zughalsbänder, Würgeketten oder gar Stachelhalsbänder zugelassen.
- Trainer arbeiten mit positiver Verstärkung beim Hund (Lernerfolge werden mit Leckerlis und viel Lob belohnt), der Hundebesitzer bekommt alles genau erklärt und kann unter Anleitung des Trainers üben, bis beide (Hundebesitzer und Hund) gemeinsam die Übung richtig durchführen.
- Kasernenhofdrill und Leinenruck sind absolut out.
- Die Kommunikation erfolgt über Handzeichen oder Körpersprache und nicht durch Anschreien.
- Es stehen genügend Trainer zur Verfügung: maximal fünf Hunde pro Trainer und maximal zehn Hunde pro Gruppe.
- Hunde können vor dem Training frei laufen, um einander kennenzulernen.
- Gemeinsames Spiel in den Pausen wird gefördert und beaufsichtigt (zu wildes Spiel bzw. unerwünschtes Verhalten in der Gruppe wird unterbrochen, aber nicht bestraft).
- Welpen (bis 16 Wochen) werden von den (körperlich überlegenen) Junghunden getrennt - Mobbing (ein neuer Hund kommt in die Gruppe, die anderen gehen auf ihn los) wird nicht zugelassen.
- Hunde dürfen jederzeit Harn und Kot absetzen (der selbstverständlich vom Hundebesitzer weggeräumt wird).
- Hunde mit Verhaltensproblemen werden aus der Gruppe genommen und erhalten Einzeltraining (nach eingehender Erklärung durch den Trainer, warum und Einverständnis durch den Hundebesitzer).
- Der Trainer erkennt sofort, wann ein Hund überfordert ist und reagiert darauf mit einer Pause.
- Familienmitglieder sind beim Training zugelassen.
- Wenn Schutzarbeit angeboten wird, dann nur für Arbeitshunde und nicht für Laien - hier sollte es für engagierte Hundebesitzer alternative Trainingsmethoden geben, wie z.B. Obedience, Fährtenarbeit etc.




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