ZIELE UND AUFGABEN

Das Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung (IEMT) wurde 1977 als private wissenschaftliche Institution unter der Schirmherrschaft des österreichischen Nobelpreisträgers Prof. Konrad Lorenz gegründet.

Ausgangspunkt dafür waren Erkenntnisse, die Konrad Lorenz und andere Verhaltensforscher über das Zusammenleben von Mensch und Tier gewonnen hatten - und über den Nutzen, den der Mensch aus dieser Beziehung ziehen kann:
Kinder lernen im Umgang mit Tieren soziales Verhalten, das ihnen später auch zwischenmenschliche Beziehungen erleichtert; in Familien dient das Tier als Integrationsfaktor auch in schwierigen Situationen; allein Lebende finden im Tier einen wertvollen Ansprechpartner; alten Menschen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, gibt die Pflege eines Tieres eine neue Aufgabe; Behinderte erlangen durch speziell ausgebildete Hunde Unabhängigkeit und damit mehr Lebensfreude; siehe auch Mensch & Tier

Aufgabe des IEMT ist es, diese Erkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen, sie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und ihre Umsetzung in die Praxis zu fördern. Die positiven Effekte der Mensch-Tier-Beziehung kommen allerdings nur dann zum Tragen, wenn auch das Tier sich wohl fühlt und auf seine Bedürfnisse Rücksicht genommen wird. Daher informiert das IEMT die Tierbesitzer - und jene, die planen, ein Tier anzuschaffen - über verantwortungsbewusste, artgerechte Heimtierhaltung