Top:

Zum Inhalt Zum Hauptmenü wichtige Links Zur Startseite

Inhalt:

TIPPS FR DEN TIERARZT

Wie bereitet man einen Schulvortrag vor?

Ein Vortrag im „klassischen” Sinn – mit Laptop und Beamer – kann das natürlich nicht sein. Die Kinder hören zwar gerne zu, wenn ein Gast ihnen etwas Interessantes erzählt, können sich aber nicht lange nur auf Gesprochenes konzentrieren und wollen sich natürlich auch gerne selber einbringen.

Die ersten Fragen tauchen auf und verwandeln damit den Vortrag in eine Gesprächsrunde, in der der Tierarzt möglichst flexibel agieren muss, um einerseits seinen „roten Faden” zu halten und um alle Informationen vermitteln zu können, die im Vorgespräch mit der Lehrkraft besprochen wurden.

Vorgespräch Lehrkraft:
Stimmen Sie den Themenbereich mit der Lehrkraft vorher ab und klären Sie, wofür sich die Kinder besonders interessieren. Wichtig ist dabei auch, was sie bereits im Unterricht gelernt haben, um auf einer vorhandenen Wissensbasis aufbauen zu können. Gut geeignet ist auch ein Sesselkreis, der schon vorbereitet sein sollte, wenn Sie in die Klasse kommen. So haben Sie alle Kinder gleich gut im Blickfeld und deren Aufmerksamkeit wird besser bei Ihnen bleiben.

Einstieg:
Am einfachsten beginnt man mit der Frage: „Wer von Euch hat ein Tier?” Daraus ergeben sich automatisch Anknüpfungspunkte zu jedem gewünschten Thema. Sie können natürlich auch einen anderen Einstieg wählen – vorbereiten sollte Sie ihn aber auf jeden Fall, denn wie bei jedem Vortrag brauchen Sie etwas, um die „Verbindung” zu Ihren Zuhörern herzustellen.

Erstellen eines „Spickzettels”:
Da sie ja mit dem Thema grundsätzlich vertraut sind, brauchen Sie keine umfangreichen Unterlagen, die Sie Wort für Wort ablesen. Es genügt ein Zettel, auf dem Sie notieren, was Sie mit der Lehrkraft als bevorzugt zu behandelnde Themenbereiche und „besonders wichtige Botschaften” besprochen haben. Beschränken Sie diese Notiz auf jene Stichworte, die Sie brauchen, um den Faden zu behalten (was Sie genau sagen müssen, wissen Sie sowieso); dann bleibt der Zettel übersichtlich und Sie vergessen nichts. Die meisten Themen werden sich aber ohnehin im Gespräch mit den Kindern ergeben.

Einstellen auf heikle Themen:
Rechnen Sie auch mit „kniffligen” Fragen, z.B. über Tierquälerei, Tierversuche oder Massentierhaltung. Die Kinder verfügen hier oft über erstaunliches Wissen – vor allem, wenn die Lehrkraft sich dafür engagiert.

Wie spricht man zu Kindern?

  • Die Schüler ernst nehmen:
    Nehmen Sie die Kinder für „voll” – und zeigen Sie ihnen das auch durch die Art, wie Sie auf Fragen und Einwürfe eingehen.

  • Die kindliche Denkweise nachvollziehen:
    Versuchen Sie im Gespräch, sich in die Gedankenwelt der Kinder hineinzuversetzen und das jeweils behandelte Thema aus ihrer Sicht zu sehen. Für Kinder sind natürlich zum Teil ganz andere Dinge wichtig als für Erwachsene. Man kann ihnen aber durchaus die Sichtweise der Erwachsenen erklären – wenn man sie „am richtigen Ort abholt” und zu neuen Gedanken schrittweise hinführt.

  • Einfache Sprache:
    Sprechen Sie zu den Kindern prinzipiell wie zu Erwachsenen – aber mit einfachen Sätzen und ohne Fachausdrücke oder Fremdwörter. Der nachfolgende Text ist ganz bewusst in einem solchen Stil geschrieben. Vermeiden Sie auch abstrakte Formulierungen wie „man sollte” – Kinder können noch nicht abstrakt denken.

  • Keine komplizierten Gedanken, keine langen Einzelgespräche:
    Knüpfen Sie keine langen oder komplizierten Gedankenketten – die Kinder können dem noch nicht folgen, auch ist ihre Aufmerksamkeitsspanne ist kürzer als die von Erwachsenen.

  • Fragen und Antworten:
    Eine bei Pädagogen aus gutem Grund beliebte Methode, Wissen zu vermitteln, ist, den Kindern Fragen zu stellen: Die intensive Beschäftigung mit der Materie stärkt die Aufmerksamkeit und die Informationen werden viel besser behalten.

  • Humor:
    Mit ein paar kindergerechten Scherzen zwischendurch kommt Ihr Vortrag sicher besser an. Sie müssen sich aber keine ausgefeilten Pointen überlegen, denn Sie sind ja als Experte geladen – auch die Kinder werden das so verstehen – und nicht als Spaßmacher.

  • Anschaulich erklären:
    Benützen Sie für Ihre Erklärungen möglichst anschauliche Beispiele. Wenn Sie keine entsprechenden Unterlagen haben, können Sie einige A4-Schautafeln hier downloaden. Das bringt Abwechslung und erhält Ihnen die ungeteilte Aufmerksamkeit.



wichtige Links:

Website gesponsert vonPedigreeWhiskas AAA  Schriftgröße